Niederländische Polizei beschlagnahmt Server

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Tausende Server im Zuge einer groß angelegten Cyber‑Crime‑Ermittlung beschlagnahmt

Im Rahmen einer Untersuchung eines mutmaßlich illegalen Hosting‑Unternehmens hat das niederländische Team Cybercrime Ost‑Niederlande im November 2025 mehrere tausend Server konfisziert. Das Unternehmen werde laut Polizei ausschließlich für kriminelle Aktivitäten genutzt und sei seit 2022 in mehr als 80 Ermittlungen zu Cyber‑Delikten im In‑ und Ausland aufgetaucht – zuletzt noch aktiv in aktuellen Straftaten.

Was genau wurde beschlagnahmt?

  • Am 12. November wurde die gesamte Infrastruktur des Anbieters sichergestellt.
  • Dabei handelte es sich um rund 250 physische Server, die in Rechenzentren in Den Haag und Zoetermeer standen.
  • Durch die Beschlagnahmung dieser physischen Geräte wurden zudem tausende virtuelle Server (virtuelle Maschinen, die von Kriminellen für Angriffe genutzt wurden) aus dem Netz genommen.

Das besagte Hosting‑Unternehmen diente offenbar als „Mietplattform“ für Cyberkriminelle, um diverse illegale Aktivitäten durchzuführen – von Ransomware‑Angriffen über Botnet‑Aufbau bis hin zu Phishing‑Kampagnen. Die Tatsache, dass das Unternehmen in über 80 Fällen bereits genannt wurde, unterstreicht seine zentrale Rolle im internationalen Cyber‑Crime‑Ökosystem.

Konsequenzen für die Sicherheit

  • Die Beschlagnahmung von physischen Servern führt unmittelbar zur Abschaltung von tausenden virtuellen Instanzen, wodurch laufende Angriffe gestoppt werden können.
  • Für Unternehmen bedeutet dies ein reduziertes Risiko, dass ihre Netzwerke über solche Drittanbieter‑Infrastrukturen kompromittiert werden.
  • Die Aktion zeigt, wie wichtig kooperative Ermittlungen zwischen lokalen Polizeieinheiten und spezialisierten Cyber‑Crime‑Teams sind, um die Infrastruktur von Kriminellen zu zerschlagen.
[https://www.politie.nl/nieuws/2025/november/14/02—duizenden-servers-in-beslaggenomen-in-omvangrijk-cybercrime-onderzoek.html]